Wir begleiten junge Menschen ins Berufsleben – gemeinsam mit Ihnen.

Was Eltern heute über Ausbildung wirklich wissen sollten

Warum ist Ausbildung eine gute Wahl?

Wie läuft Ausbildung ab?

Was bietet HÖBEL als Ausbildungsbetrieb?

Wie können Sie als Eltern am besten unterstützen?

Warum ist Ausbildung eine gute Wahl?

Das duale System – einfach erklärt

  • Praxis im Betrieb: mitarbeiten, lernen, ausprobieren
  • Berufsschule: Fachwissen, Grundlagen, Zusammenhänge
  • anerkannter Abschluss: ein Beruf mit Zukunft und Perspektive

Theorie und Praxis gehören zusammen. Genau das macht Ausbildung stark.

Warum Handwerk und Bau wichtig sind

  • Wir schaffen Wohnraum und Infrastruktur, die Menschen brauchen.
  • Wir arbeiten regional – für unsere Heimat.
  • Nachhaltiges Bauen und moderne Technik gehören heute selbstverständlich dazu.
  • Am Ende des Tages sieht man, was man geleistet hat.

Nach der Ausbildung stehen die Türen offen

Eine Ausbildung ist ein echter Start ins Berufsleben. Jugendliche lernen nicht nur Theorie, sondern sehen jeden Tag, was sie mit ihren eigenen Händen schaffen. Verantwortung wächst dabei Schritt für Schritt – begleitet, aber selbst erarbeitet. Ein großer Schritt zu einem Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung stehen alle Möglichkeiten offen:

  • Weiterentwicklung zum Vorarbeiter oder Polier
  • Weiterbildung zum Meister oder Techniker, um ein eigenes Unternehmen zu gründen
  • Einstieg in Bauleitung, Kalkulation oder Vermessung

Ausbildung gibt jungen Menschen Halt, Selbstvertrauen und echte Perspektiven – und oft mehr Möglichkeiten, als man am Anfang denkt.

Wie läuft eine Ausbildung bei uns ab?

Leistung & Entwicklung: niemand muss alles sofort können

Im ersten Lehrjahr geht es vor allem um:

  • Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
  • grundlegende Handgriffe und Abläufe
  • Mitdenken lernen

Fehler gehören dazu und sind bei uns erlaubt – es zählt die Motivation. Sicherheit, Routine und Selbstvertrauen wachsen mit der Zeit.

Der Start: ankommen und orientieren

Niemand startet bei uns unvorbereitet.

  • gemeinsamer Einführungstag
  • Kennenlernen von Team, Betrieb und Abläufen
  • klare Ansprechpartner im Betrieb
  • Sicherheitsunterweisungen und Erklärung der Arbeitsmittel

Erst verstehen, dann mitarbeiten – so bauen wir Vertrauen auf.

Der Alltag: Struktur gibt Sicherheit

  • feste Arbeitszeiten im Betrieb
  • Berufsschule als wichtiger Teil der Ausbildung
  • überbetriebliche Lehrgänge, um Grundlagen zu vertiefen
  • Berichtsheft als Lern- und Nachweisinstrument

Der Wechsel zwischen Praxis und Schule hilft, Zusammenhänge zu verstehen.

Feedback & Begleitung: nicht allein gelassen

  • regelmäßige Gespräche mit dem Ausbilder
  • ehrliches Feedback zu Leistung und Verhalten
  • Unterstützung bei Lernschwierigkeiten oder Unsicherheiten

Wir schauen hin, bevor kleine Probleme groß werden.

Konflikte & Fehler: offen und respektvoll

Wo gearbeitet wird, menschelt es auch.

  • Fehler werden angesprochen, nicht versteckt
  • Probleme klären wir zuerst mit dem Azubi
  • klare Regeln, respektvoller Umgang

Ziel ist immer, daraus zu lernen und weiterzukommen.

Aspekte der Ausbildung, die oft unterschätzt werden

  • Wie viel Verantwortung Azubis wirklich bekommen

    Azubis sind keine „Mitläufer“. Wer zuverlässig ist, bekommt schnell eigene Aufgabenpakete. Das ist etwas Gutes: Die Azubis gewinnen Vertrauen in ihre Fähigkeiten.

  • Der Kopf arbeitet mindestens so viel wie die Hände

    Auf dem Bau arbeitet nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf: Pläne lesen, Höhen verstehen, Achsen und Details erfassen gehören von Anfang an dazu.

  • Die Lernkurve im 1. Lehrjahr ist steil

    Am Anfang ist auf der Baustelle vieles neu: das Tempo, der Umgangston, die Abläufe und die Werkzeuge. Niemand muss sofort alles können – entscheidend ist, dass Ihr Kind Schritt für Schritt sicherer wird, dazulernt und zuverlässig mitarbeitet.

  • Wetter, Jahreszeiten und Außenbedingungen formen den Job

    Kälte, Hitze, Wind oder Regen verändern das Arbeitstempo, das Verhalten der Materialien und die Konzentration auf der Baustelle. Damit umzugehen schult Flexibilität, Mitdenken und Verantwortungsgefühl – denn „Schlechtwetter“ heißt nicht einfach frei, sondern Arbeit anpassen, Lösungen finden und zuverlässig dranbleiben.

  • Fehler sind Teil der Ausbildung, aber der Umgang damit zählt

    Fehler gehören zur Ausbildung dazu – sie passieren jedem. Entscheidend ist, dass sie ehrlich angesprochen werden, statt sie zu vertuschen, und dass man daraus lernt. Als guter Betrieb schauen wir gemeinsam hin, fragen nach dem Warum und verbessern Abläufe, damit derselbe Fehler nicht noch einmal passiert.

Und was ist, wenn’s einfach nicht passt?

Manchmal merkt man erst in der Praxis, dass ein Beruf doch nicht die richtige Wahl ist. Das ist kein Scheitern, sondern ein wichtiger Erkenntnisschritt.

Bei HÖBEL schauen wir in solchen Fällen gemeinsam nach fairen Lösungen. Durch unsere vielen unterschiedlichen Ausbildungsberufe gibt es oft die Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens zu wechseln, um so in einem anderen Fachgebiet zu landen. Wichtig ist uns dabei ein offenes Gespräch, ehrliches Feedback und ein Weg, der zur Persönlichkeit und zu den Stärken Ihres Kindes passt.

Wir wünschen uns genau wie Sie, dass Ihr Kind genau den richtigen Platz findet. Wer den passenden Beruf für sich gefunden hat, bringt ganz selbstverständlich und mit Freude seine beste Leistung.

Was bietet HÖBEL als Ausbildungsbetrieb?

Ausbildung hat bei uns Geschichte

Wir sind ein familiengeführtes Bauunternehmen im Allgäu. Ausbildung hat bei uns Tradition. Viele Kolleginnen und Kollegen sind seit Jahrzehnten im Betrieb – einige haben selbst als Azubi bei HÖBEL angefangen. Das prägt, wie wir ausbilden.

Wir bieten Lernunterstützung

Uns ist wichtig, dass kein Azubi mit Fragezeichen im Kopf nach Hause geht.

Schulisch
Ob Nachhilfeklassen oder individueller Förderunterricht – wir unterstützen gezielt dort, wo es hakt. Gemeinsam schließen wir Wissenslücken, damit Ihr Kind in der Berufsschule sicher Schritt halten kann. Dabei gucken wir genau hin und entscheiden ganz individuell: Was hilft Ihrem Kind am besten?

Fachliche Schwierigkeiten im Betrieb
Auch in der Praxis lassen wir niemanden allein. Unsere erfahrenen Poliere und Bauleiter nehmen sich Zeit, wenn es irgendwo hakt, erklären Abläufe verständlich und arbeiten bei Bedarf praktische Tätigkeiten noch einmal gemeinsam durch. Schritt für Schritt, in Ruhe und auf Augenhöhe.

Wir sorgen für ein Team-Gefühl

Zusammenhalt entsteht nicht nur auf der Baustelle, sondern auch daneben. Deshalb gibt es bei HÖBEL gemeinsame Sommerfeste und Weihnachtsfeiern, zu denen auch die Familien unserer Mitarbeitenden herzlich eingeladen sind.

Gleichzeitig ist uns wichtig, dass gerade unsere Auszubildenden ihren eigenen Raum haben. Einmal im Jahr gibt es deshalb einen Azubi-Ausflug nur für die junge Generation und ihre Ansprechpartner – Zeit, um sich besser kennenzulernen, gemeinsam etwas zu erleben und als Team zusammenzuwachsen. Das stärkt den Zusammenhalt untereinander und macht den Einstieg ins Berufsleben ein gutes Stück leichter.

Unsere Azubis haben feste Ansprechpartner

Michaela – für unsere Azubis im Büro.

Nadja – bei allen Fragen vor der Ausbildung. Sie vereinbart Praktika und beantwortet alle Fragen, die im Voraus anfallen.

Markus – für unsere Azubis auf den Baustellen.

Foto der Auszeichnung für den 1. Platz bei AusbildungsAss, Förderpreis der Jungen Deutschen Wirtschaft 2024 in der Kategorie Handwerk für die Ernst Höbel GmbH

Wir gehören zu Deutschlands besten Ausbildern!

2024 haben wir den 1. Preis beim Wettbewerb „AusbildungsAss“ in der Kategorie Handwerk gewonnen. Das Ausbildungs-Ass wird jedes Jahr an Betriebe verliehen, die sich besonders für ihre Azubis stark machen und auf ihrem Weg richtig gut begleiten.

Hinter dem Preis stehen die Wirtschaftsjunioren Deutschland, das Bundeswirtschaftsministerium, die INTER Versicherungsgruppe und das handwerk magazin. Sie wollen zeigen, wie wichtig gute Ausbildung ist.

Bei HÖBEL bekommst du die Unterstützung, die du brauchst, um richtig durchzustarten. Wir zeigen dir alles, was du für deinen Beruf wissen musst – und das in einem coolen Team, das immer für dich da ist.

Bewirb dich jetzt und werde Teil der HÖBEL-Familie!

Wie können Sie als Eltern unterstützen?

Die Eltern-Rolle im Berufsfindungsprozess

So schwer es manchmal fällt: Eltern müssen ihr Kind machen lassen. Nur wenn junge Menschen eigene Entscheidungen treffen und Erfahrungen selbst sammeln dürfen, entwickeln sie Verantwortung, Selbstvertrauen und eine echte Bindung an ihren Weg.

Entscheidungen, die jemand selbst für sich trifft, tragen eine ganz andere innere Zustimmung. Werden sie einem Azubi abgenommen oder aufgezwungen, fehlt diese Identifikation.

Verantwortung, Motivation und echtes Dahinterstehen entstehen erst, wenn der Weg als eigener erlebt wird.

Eltern sind nicht:

  • Bewerbungs-Manager

    Bei uns anfragen und ein Praktikum vereinbaren?  Den Termin für ein Vorstellungsgespräch vereinbaren?

    Lassen Sie das Ihr Kind machen. Es nutzt eine wichtige Lernchance: selbst anrufen, Termine abstimmen, Verbindlichkeit zeigen.

    Die Bewerbung schreiben?

    Einen Blick darüber werfen oder ein paar Fehlerchen korrigieren ist okay. Doch die Bewerbung schreibt ihr Kind, sonst wirkt das Ergebnis „zu glatt“ und passt nicht mehr zur Persönlichkeit des Kindes. Spätestens im Vorstellungsgespräch fällt die Lücke zwischen Text und Auftreten sowieso auf.

    Eltern helfen am meisten, wenn sie begleiten, ermutigen und Rückhalt geben – aber dem Kind die Bühne überlassen.

  • Konflikt-Löser für alles

    Im Betrieb anrufen und Ihr Kind krankmelden? Oder gar, weil Ihr Kind verschlafen hat?

    Lassen Sie das den Azubi ruhig selbst machen, denn genau solche Situationen gehören zum Erwachsenwerden dazu. Ein kurzer Anruf fördert Verlässlichkeit, Verantwortungsgefühl und einen respektvollen Umgang im Berufsalltag – Fähigkeiten, die später jeden Arbeitstag tragen.

    Kleine Reibungen gehören zum Arbeitsalltag und sind oft wichtige Lernmomente. Wenn Auszubildende lernen, Themen selbst anzusprechen, Fragen zu stellen oder Missverständnisse zu klären, stärkt das Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit und den respektvollen Umgang miteinander.

  • „Chef“ des Betriebs

    Sonderregeln für Ihr Kind herausstreiten oder Arbeitszeiten, Baustellen oder Aufgaben diskutieren?

    Eine schlechte Idee. Ausbildung funktioniert nur fair, wenn für alle dieselben Spielregeln gelten. Extrawürste untergraben klare Abläufe und bringen den Azubi selbst in eine unangenehme Position zwischen Familie und Kollegen.

    Probleme direkt mit dem Betrieb klären, ohne den Azubi zu beteiligen?

    So wird Verantwortung abgenommen, statt Selbstständigkeit gefördert. Daher versuchen wir, bei Schwierigkeiten zunächst ein direktes Gespräch mit unserem Azubi zu führen.

    Kurz gesagt: Je klarer die Rollen sind, desto entspannter und erfolgreicher verläuft die Ausbildung – für das Kind, die Eltern und den Betrieb.

Eltern sind:

  • Navigator

    Eltern helfen dabei, Eindrücke zu ordnen, Fragen zu klären und gemeinsam einen realistischen Blick auf Stärken und Möglichkeiten zu entwickeln.

  • Rückenwind

    Sie machen Mut, wenn es anstrengend wird, erinnern an Fortschritte und Stärken und stärken das Durchhaltevermögen ihres Kindes.

  • Sicherheitsnetz

    Eltern sind verlässlich da, geben Halt und Vertrauen – ohne dem jungen Menschen die eigenen Schritte abzunehmen.

Gute Begleitung bedeutet nicht steuern, sondern stärken:

Bei Entscheidungen Fragen stellen statt Antworten vorzugeben

Wer gefragt wird, denkt selbst nach. Das fördert Eigenverantwortung und hilft dem jungen Menschen, ein Gefühl für die eigenen Entscheidungen zu entwickeln.

Konsequenzen gemeinsam besprechen

Pünktlichkeit, Berufsschule und Absprachen gehören zu festen Abläufen im Arbeitsalltag. Wenn klar ist, was eigenes Verhalten auslöst, entsteht Verständnis statt Trotz. Wenn junge Menschen verstehen, welche Folgen  ihr eigenes Verhalten hat – oder welche Gründe das Verhalten von anderen – wächst Einsicht. Und daraus entsteht Verantwortung statt Widerstand.

Bei Problemen ruhig bleiben und gemeinsam sortieren

Ein gelassener Blick hilft, Lösungen zu finden. Fragen wie „Was brauchst du?“ oder „Was ist dein nächster Schritt?“ geben Orientierung, ohne Druck aufzubauen. So wächst Schritt für Schritt Sicherheit – nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen.

Phone Phone

Das Kind ermutigen, selbst Kontakt aufzunehmen

Ein Anruf, eine Mail oder ein Gespräch kosten Überwindung, stärken aber Selbstvertrauen und Handlungskompetenz – Fähigkeiten, die weit über die Ausbildung hinaus wirken.

Urkunde der IHK Schwaben für die Ernst Höbel GmbH Ausbildungsbetrieb 2024
hwk-Urkunde der Ernst Höbel GmbH "Anerkannter Ausbildungsbetrieb 2025" der Handwerkskammer für Schwaben
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