Die Chronik der HÖBEL-Firmengruppe
Angefangen hatte alles ganz klein: Nach einer Ausbildung zum Maurer und zwei Jahren an der Meister- und Technikerschule in München ist Ernst Höbel Maurermeister und staatl. geprüfter Bautechniker im Hochbau. Statt in den Familienbetrieb einzusteigen, gründet er jedoch 1967 selbst eine Firma, die Ernst Höbel GmbH.
Die Übergabe an die nachfolgende Generation war immer schon früh geplant: „Ich habe gesehen, was aus den anderen wurde, die erst ganz spät übergeben haben.“ Das Abtreten der Firma fällt Ernst Höbel Senior im Alter von 52 Jahren nicht schwer. Von nun an bleibt auch wieder Zeit für andere Dinge. 1996 übergibt er das Unternehmen an seinen Sohn Werner.
„Für mich war immer klar, dass ich im elterlichen Betrieb mitarbeiten und ihn später übernehmen will“, erzählt Werner Höbel. „Mit neun Jahren habe ich wahrscheinlich schon jede Baumaschine mal gefahren.“ Erst 25 Jahre alt ist er, als er 1996 das Baugeschäft schließlich übernimmt. Unterstützt wird Werner Höbel von Beginn an auch von seiner Frau Sylvia, die das Controlling und die Buchhaltung übernimmt.
Werner Höbel erweiterte das Firmenportfolio in den folgenden Jahren um den eigenen Fuhr- und Kiesbetrieb, einen Verleih und Verkauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen mit eigener Werkstatt, den Bauservice für kleinere Umbau- und Renovierungsmaßnahmen, eine eigene Planungsfirma und zuletzt mit der Höbel Immobilien GmbH um einen Bauträger: Denn seit einigen Jahren agiert Höbel auch als Bauträger für eigene Wohn- und Gewerbeimmobilien im Allgäu.
„Wir haben den Anspruch, von der Planung weg bis in den schlüsselfertigen Bau unsere Objekte in sehr guter Qualität umzusetzen.“ Dadurch, dass nun die meisten Dienstleistungen in der eigenen Unternehmensgruppe erbracht werden können, kann dieser Anspruch bestmöglich umgesetzt werden.
Im September 2017 stieg die dritte Generation, Tochter Nina, mit in die Geschäftsleitung ein und unterstützt im Controlling und der Buchhaltung. Tochter Jana ist seit 2023 Immobilienkauffrau bei der Höbel Immobilien GmbH.
Anfang 2026 wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: Neben Nina Höbel ist nun auch Jana Höbel Mitglied der Geschäftsleitung. In den nächsten Jahren werden Nina und Jana immer mehr Aufgaben in der Geschäftsleitung übernehmen und dabei eng von Werner und Sylvia Höbel begleitet. „Wir sind stolz und freuen uns, dass unsere Töchter unser Unternehmen weiterführen möchten, denn das ist nicht selbstverständlich“, sagte Werner Höbel beim Neujahrsempfang. „Wir denken noch nicht ans Aufhören, werden aber zunehmend Aufgaben an unsere Töchter übergeben.“
In der wachsenden Verantwortung werden die Höbel-Töchter außerdem durch Matthias Reis in seiner neuen Position eines technischen Geschäftsführers unterstützt. Reis war zuvor im Unternehmen langjährig als Leiter Hochbau tätig. „Matthias Reis kennt unsere Struktur, unsere Werte und unsere Arbeitsweise seit vielen Jahren – umso mehr freut es uns, diesen wichtigen Schritt gemeinsam mit ihm zu gehen“, so Werner Höbel.
Die neue Struktur in der Geschäftsleitung ist ein weiterer Schritt, um Verantwortung im Unternehmen langfristig zu sichern. Höbel: „Als Familienunternehmen sind wir uns der Verantwortung für unsere Mitarbeiter bewusst und wollen das Unternehmen so aufstellen, dass es auch in Zukunft ein sicherer und verlässlicher Arbeitsgeber bleibt.“